Campusblog.HGW: "Greifswald bleibt gefährlich" schrieb die "friedliche" Brinke WG

Montag, 24. November 2014

"Greifswald bleibt gefährlich" schrieb die "friedliche" Brinke WG

Die Aktivisten der Brinke WG scheinen ihren verlorenen Kampf zum Erhalt ihrer Brinke wohl nur schweren Herzens zu akzeptieren. Gerne bezeichnet sich die Brinke WG als "friedlich", jedoch lässt ihre "Friedlichkeit" nun anzweifeln: Noch am selben Tag der Räumung veröffentlichte die Brinke WG folgende Meldung auf Facebook: 
"‪#‎brinke‬ ‪#‎greifswald‬ 23Uhr Spontandemo auf dem Markt! Eigentum ist Schrott - Greifswald bleibt gefährlich! Brinke is not dead!"

Dem Engagement alle Achtung, aber die Aussage "Eigentum ist Schrott" und Drohung "Greifswald bleibt gefährlich" zeugen doch nur so von der bewussten, absichtlichen Verachtung unseres Rechtsstaats! Zudem lässt dieser Eintrag ein gewisses Gefahrenpotential der Aktivisten darlegen, sodass auch hier angezweifelt werden kann, Auch wenn anfangs "Eigentum ist Schrott" mehrdeutig erscheint (in etwa "[Unser Nicht-] Eigentum ist unbrauchbar, weil es abgerissen wurde"), so bleibt nicht viel Raum für sinnvolle Spekulationen, da "Greifswald bleibt gefährlich" und "Brinke is not dead" sicherlich eine Ankündigung für weitere Spontandemonstrationen o.Ä sein könnten.  Auch hier taucht wieder die Frage auf, aus welchem Motiv die Brinke wohl erhalten bleiben soll. Geht es den Aktivisten primär darum, den Eigentümer zu vertreiben? Denn ihrer Auffassung nach ist ja "Eigentum [...] Schrott". Bedenkliche Aussage! Aber wahrscheinlich sind solche Aussagen wie die obigen für anarchistisch gesinnte Brinke-Erhaltenden völlig akzeptabel und in Ordnung.. 

Es bleibt abzuwarten, welches Ausmaß der verlorene Kampf um die Brinke noch annimmt und möge es nicht zu (Gewalt-) Ausschreitungen kommen oder (weiteren) Provokationen seitens der Aktivisten geben. Unter dem Motto "Greifswald bleibt gefährlich" eine Spontandemonstration zu initiieren, gewährt den Eindruck, dass auch zukünftige Demonstrationen/Aufstände u.Ä freilich unter diesem Motto stattfinden können - Dass die erste Spontandemo wohl ohne großen Zwischenfälle verlief, ist leider noch keine Garantie, dass auch zukünftige Aufstände/Demonstrationen o.Ä einen "friedlichen" Ton angeben. Ein Appell an die Vernunft der Aktivisten: Bei Ausweglosigkeiten sollte der verlorene Kampf akzeptiert werden! 

Nachdem sich nun schon das StuPa mit der Brinke solidarisierte, wird es wohl Zeit, dass das StuPa zur der Äußerung der Brinke WG auf Facebook Stellung bezieht. Eine Solidarisierung mit der Brinke WG ist per se nichts Verwerfliches, doch unter Einbeziehung der obigen Aussagen bleibt zu bezweifeln, ob anarchistisch orientierten Aktivisten unseren Rechtsstaat achten und wahren.. 

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