Vom 12.1-16.1.15 konnten
Studenten an den Gremienwahlen teilnehmen. Im Gegensatz zur letzten Wahl stieg
die Wahlbeteiligung - immerhin sind jetzt 14,6% aller Studenten zur
Wahl gegangen. Vielleicht lag es ja an dem Gewinnspiel, dass der AStA organsierte?
Wie auch immer: Es ist gut, dass Studenten Interesse an der Hochschulpolitik
zeigen!
Die Pannen
Die Gremienwahlen sind immer
ein großes Ereignis an der Uni. Eigentlich sollte die Wahl gut beworben werden,
um den Studenten einerseits darauf hinzuweisen, dass die Gremienwahlen stattfinden,
andererseits um die Studenten in die Hochschulpolitik einzubinden. Dieses Jahr
fiel die Werbung sehr schwach aus, auf Facebook wurde zu den Gremienwahlen
eingeladen, aber das war auch schon alles. So schlimm war die fehlende Werbung
jedoch nicht: Wer sich beispielsweise in der alten Mensa aufhielt, wurde nur so
von Plakaten der verschiedensten Hochschulgruppen überwältigt. Vielleicht war
das ja an Werbung genug? Denn übersehen konnte man die Plakate keineswegs!
Der AStA-Referant für Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit setzt normalerweise das Wahlheft in Gang. Das
Wahlheft dient bislang uninformierten oder noch nicht entschlossenen Studenten
zur Findung des idealen Wahlkandidaten. So können sich Studenten über die
einzelnen Ziele der jeweiligen Kandidaten informieren. Dieses Jahr gab es kein
Wahlheft! Das sorgte natürlich für Unruhen. Der Grund für das nicht erschiene
Wahlheft lag wohl an „Ungereimtheiten“. Der AStA-Referent trat zurück.
Dafür sorgte der SDS für ein „alternatives
Wahlheft“. Dort stellte der SDS Kandidaten vor, die entweder beim SDS sind oder
eine linkstendenziöse politische Richtung verfolgen. Nach Angaben des SDS waren
neben ihren vorgestellten Kandidaten lediglich die Juso-Hochschulgruppe noch
wählbar _- der Rest (RCDS, LHG und DIE PARTEI) nicht. Warum man ausgerechnet
den letztgenannten Hochschulgruppen keine Stimme geben sollte, wurde nicht
ausgeführt. Inhaltslose Wahlempfehlungen zeugen natürlich von Toleranz und
Ehrlichkeit.
Doch wie gingen am Ende die
Wahlen aus?
Es gab eine ganz große
Überraschung: Das linke StuPa darf sich nun die Vergangenheit nennen! Das
bedeutet hoffentlich, dass weniger bis keine Solidarisierungsanträge mehr
gestellt werden. Was sollten diese Anträge überhaupt? Wozu braucht die
Studierendenschaft diese? Traurig, aber wahr: Diese Solidarisierungsanträge haben
viel Zeit kostet, die besser hätte investiert werden können.
Was könnte besser werden?
Das ist eine gute Frage. Wichtige
Punkte wären auf jeden Fall:
- Haushalt: Endlich nachhaltig?
- Fzs – Austritt: 500 Euro, die besser investiert werden können
- Satzungsänderung: Endlich transparenter und „gendergerecht“?
- eine aktuelle StuPa-Internetpräsenz
- Bessere Kommunikation zwischen StuPa und AStA
- Solidarisierungsanträge adé?
- Anträge für die Studenten in Greifswald
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