Die
Studenten haben während der Gremienwahlen in der Woche vom 12.01.2015-16.01.2015 entschieden: Das linke
StuPa gehört in der Legislaturperiode 2015/2016 der Vergangenheit an. Der RCDS und die LHG und der konnten jeweils zwei Plätze, also insgesamt vier Plätze, für sich gewinnen, die PARTEI stellt fünf StuPisten, ansonsten gibt es noch viele "freie" Stupisten (keine Hochschulzugehörigkeit). Jusos, Piraten und SDS stellen "nur" noch knapp 47%.
Die linke
Hochschulpolitik war in der letzten Legislaturperiode geprägt von Solidariserungs-,
Unterstützungs- und Aufklärungsanträgen. Aufgrund des mangelnden Bezugs zu
Greifswald und der Uni wurden zwei Anträge (AfD-Mahnwache und Refugees Welcome)
vom Justitiariat gerügt.
Einige der linken Stupisten (Juso-Hochschulgruppe, SDS und Piraten) sehen
das StuPa als einen Ort an, an dem diese auf Kosten der Studierendenschaft
Privatinteressen, beispielsweise Demos, finanzieren können. Andere
linkstendenziöse StuPisten nutzten sowohl das StuPa als auch den Bildungsstreik
als Selbstinzinierubngsbühne. Dies hat nun zum Glück sein Ende. Zwar wurde der
Haushalt für 2015 bereits beschlossen, jedoch kann der Haushalt für 2016 nur
besser werden!
Vielleicht werden die Jusos, SDS’ler und andere linke Stupisten nun
auch die Gelder-Verschwendungspolitik für Einzelinteressen in Zukunft unterbinden.
Eine solche Finanzierung auf Kosten der Semesterbeiträge der Studierendenschaft
ist nämlich eine Unverschämtheit und Zumutung! Auch sollten die diversen
Solidariuserungsanträge endlich ein Ende nehmen. Diese sind lediglich ein äußerer Schein von
Toleranz und raubten viel Zeit und Energie, die an anderen Stellen
erforderlicher wäre. Doch nun muss die ehemals „progressive Mehrheit“ mit den
Konsequenzen leben.
Durch
die Abwahl des linken StuPas besteht die reale Möglichkeit, die selbsternannten
„Progressiven“ daran zu hindern, falsche Haushaltspolitik zu betreiben,
Weltrettermissionen und monotone Aufklärungsarbeit in die Wege zu leiten.
Schluss mit humorbefreiten Anträgen (Beispiel: Feldküche) - oder wollten die Antragsteller
von den Jusos und SDS die von dem SDS als „nicht witzig“ betitelte DIE PARTEI
nachahmen? Wenn ja, dann war das ein Schuss in den Ofen und peinlich.
Was
sollte sich verbessern? Hier die Vorschläge von Campusblog.HGW:
- Haushalt 2016 – Schluss mit Rücklagenentnahme
Für
den neuen Haushalt 2016 wäre es wichtig, dass Spaßmaßnahmen getroffen werden.
Die Defizite des Haushalts durch die Rücklagen auszugleichen, ist keine Lösung.
Was passiert, wenn es keine Rücklagen mehr gibt?
- Aktuelle StuPa-Website zu Gunsten der Attraktivität der HoPo!
Außerdem
sollte sich das neue Präsidium auch zur Aufgabe nehmen, eine aktuelle
StuPa-Website zu etablieren. Momentan ist die Seite noch auf dem Stand von
Oktober 2014 (bei den Anträgen), der neu beschlossene Haushalt wurde nicht
veröffentlicht, Drucksachenpakete sind nicht aktuell – das alles sollte sich
ändern, damit Hochschulpolitik transparenter und attraktiver ist!
- Satzungen und Ordnungen – bitte transparenter und fehlerfrei
Zudem
sollten die Satzungen und Ordnungen der Studierendenschaft dringend geändert
werden. Nicht nur die Diskriminierung des Mannes durch die Verwendung des
weiblichen Genus und die daraus resultierende „Genderungerechtigkeit“, sondern
auch der Aufbau und schwammige Formulierungen lassen die Satzungen und
Ordnungen sehr undurchsichtig erscheinen. Formatierungs- und
Zeichensetzungsfehler sind zwar in Satzungen und Ordnungen mehr als unerwünscht
und peinlich, aber noch mit zwei zugedrückten Augen tolerierbar, wobei diese
auch bitte im Zuge einer Satzungs- und Ordnungsänderung behoben werden sollten!
- Kommunikation zwischen StuPa und AStA verbessern
Eine
weitere Verbesserung sollte in dem Dialog zwischen StuPa und AStA vollzogen
werden. Im Rahmen der Rücktrittswellen in den letzten Jahren wurde dem StuPa
eine zu große Einflussnahme auf den AStA teilweise vorgeworfen, sodass der AStA
zunehmend politisiert wird und seine (theoretisch) unabhängige Struktur
verliert.
- Weniger Soli- und Aufklärungsanträge, mehr Anträge für die Studenten in Greifswald
Auch
wenn man Aufklärungsanträge als löblich bezeichnen könnte, weil sich die
Antragsteller als Weltverbesserer sehen, so sind diese Anträge doch fernab von
der Universität. Das StuPa ist der falsche Ort dafür. Das StuPa sollte Anträge
für die Studenten thematisieren, die diese auch unmittelbar tangieren. Es ist
wichtig, dass auf die Belange der Studenten eingegangen wird und nicht eine
Einzelinteressenvertretung der jeweiligen Stupisten in den Vordergrund gestellt
wird. Hoffentlich wird sich diese StuPa-Situation verbessern.
- Mehr Alternativen zum Bildungsstreik
An
Stelle der Solianträge könnten auch überlegt werden, welche Alternativen zum
Bildungsstreik eingeführt werden könnten. Der RCDS brachte mit dem „unirretungsmarkt“
einen Stein ins Rollen. Es bleibt zu hoffen, dass es weitere Alternativen geben
wird, damit der Bildungsstreik seinen Sinn und Zweck erfüllt.
Wir
sind gespannt auf die kommende Legislaturperiode mit neuen Gesichtern und einem
neuen Wind im StuPa! Es kann nur besser werden!
Nanu, hier herrscht ja seit zwei Monaten Ebbe, wie das?
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