Campusblog.HGW: AStA, Beleidigung, Chaos - das ABC des Stupas

Dienstag, 28. April 2015

AStA, Beleidigung, Chaos - das ABC des Stupas

Ein Kommentar

Bei der ersten außerordentlichen Sitzung des StuPas gab es mal wieder Chaos als ständigen Tagesordnungspunkt. Doch dabei blieb es leider nicht: Manche Stupisten scheinen auch wenig Respekt vor anderen zu haben. Die einzelnen Sensationen zusammengefasst:


Wahl des AStA-Vorsitz

Mit Beginn der konstituierenden StuPa-Sitzung wurde der AStA-Vorsitz nicht besetzt, da der bisherige AStA-Vorsitzende ins StuPa einzog. Nun wird der AStA-Vorsitz kommissarisch besetzt. In der konstituierenden Sitzung wurde beschlossen, dass die Ausschreibungsfrist verkürzt wird, damit die Studierendenschaft wieder eine(n) AStA-Vorsitzende(n) hat. Fabian Schmidt bewarb sich um die freie Stelle. Er stellte sich vor und begann Fehler aus der Vergangenheit einzugestehen und entschuldigte sich. Souverän konnte er auf die Fragen der Stupisten antworten. Außerdem ist Fabian als AStA-Vorsitzender erfahren und weiß, was er besser machen könnte. Schließlich appellierte sogar ein AStA-Referent an die Vernunft der Stupisten und erzählte, dass Fabian ihm auch bei dem Einstieg in sein Referat geholfen habe. Es war eindeutig, dass die anwesenden AStA-Referenten hinter ihm standen. Es ist sehr schade und bedauerlich, dass Fabian nicht gewählt wurde. Jeder Mensch macht mal Fehler, niemand ist vollkommen. Es zeugt von Stärke und Mut vor zahlreichen Menschen seine Fehler zuzugeben. Das würden nur die wenigsten tun. Dass die Studierendenschaft keinen AStA-Vorsitz hat, ist traurig. Ausgerechnet bei der aktuellen Lage ist ein starker, kompetenter, mutiger und ehrlicher AStA-Vorsitzender wichtig und unentbehrlich. Allem Anschein nach waren auch hier ideologiebehaftete Gründe ausschlaggebend für seine Nichtwahl. Man kann nur im Interesse der Studierendenschaft hoffen, dass auf der nächsten Sitzung ein kompetenter AStA-Vorsitzender (oder auch eine AStA-Vorsitzende) gewählt wird.


Antrag „Traditionen brechen! StuPa-Wochenende kürzen“

Antragsteller sind Magdalene Majeed und Jonas Kettermann. Intention ist es, das StuPa-Wochenende zu kürzen und nach Greifswald in die universitären Räume zu verlegen. Das StuPa-Wochenende verfolgt den Zweck des gemeinsamen Kennenlernens und dem Näherbringen der Satzung der Studierendenschaft und GO des StuPas.  Schon die erste konstituierende Sitzung des StuPas  dieser Legislatur hat eindeutig gezeigt, dass zumindest die Wissensakquise von Satzung und GO des StuPas fehlschlug: Stupisten waren sich nicht einig, bis zu welchem Zeitpunkt Anträge zurückgezogen werden konnten. Jetzt wird es kein Problem mehr darstellen, da die GO entsprechend geändert wurde.  Nun zurück zum Antrag: Nicht alle Stupisten schienen diesen Antrag gutzuheißen, es gab viel Gegenwind, insbesondere aus den Reihen der PARTEI. Philipp Schulz äußerte, dass man sich als angehender Stupist ruhig auf Kosten er Studierendenschaft amüsieren dürfe. Eine andere Argumentation gegen die Kürzung und Verlegung nach Greifswald stützte sich auf der Vorstellung, dass die angehenden Stupisten durch ihre Wahl einer indirekten Pflicht zur Teilnahme an diesem StuPa-Wochenende unterworfen seien. Eine indirekte Pflicht zur Teilnahme an diesem StuPa-Wochenende ist ein wenig weit hergeholt und unhaltbar. Diese „Argumente“ sind jedoch keine Stütze dafür, das StuPa-Wochenende außerhalb Greifswalds stattfinden zu lassen. Es ist doch fraglich, warum der Semesterbeitrag der Studierenden erhöht werden soll, wenn man dieses StuPa-Wochenende nicht mal nach Greifswald verlegen kann, um Kosten einzusparen. Es ist nicht nur eine Frechheit, sondern auch verantwortungslos gegenüber der Studierendenschaft, bei der aktuellen Haushaltslage und einer möglichen Beitragserhöhungen in den kommenden Semestern auf das StuPa-Wochenende außerhalb Greifswalds zu beharren. Der Antrag zeigt zwar auch das eigennützige Denken der Mehrheit der Stupisten, allerdings gibt es auch Stupisten, die noch an andere denken und verantwortungsbewusst handeln – auch wenn es allem Anschein nach nur die Minderheit ist. Es ist sehr bedauerlich, dass dieser Antrag nicht angenommen wurde!


Beleidigung und Chaos

Ja, richtig gelesen. Es fiel auch eine Beleidigung. Jetzt könne man ja sagen, dass das ja nicht so schlimm sei und vielleicht ein Resultat von Emotionen war. Allerdings sollte auch trotz Emotionen ein akzeptables Verhalten nicht zu kurz kommen. Der Sachverhalt: Da auf der konstituierenden Sitzung nicht genügend Mitglieder in den Haushaltsausschuss gewählt wurden, musste dies auf der ersten außerordentlichen Sitzung nachgeholt werden. Mehrere Kandidaten wurden vorgeschlagen, auch jene Person, die die Beleidigung von sich gab. Diese Person wollte erst nicht kandieren. Daraufhin äußerte Dominik Bernhard seine Meinung, die der anderen Person missfiel. Letzterer gab seine Verärgerung zum Ausdruck und betitelte Dominik als „Arschloch“. Glücklicherweise zeigte das Präsidium einen Sinn für Gerechtigkeit und erteilte einen Ordnungsruf. Wer als Zuhörer (oder auch Zuschauer) der StuPa-Sitzung folgte, stellte schnell fest, dass viele durcheinander reden, andere Mitglieder des StuPas werden unterbrochen, vor allem die sogenannten „Konservativen“ durften nur schwer ausreden, ohne durch einen Zwischenruf gestört zu werden. Ausgerechnet die, die in der Öffentlichkeit die Rechte von Minderheiten anpreisen, sind die, die sie mit Füßen treten.


Vielleicht wird sich in den kommenden Sitzungen zeigen, dass es neben dem „Ideologiekampf“ im StuPa auch noch etwas wie Humanität und Vernunft gibt. Schließlich ist hier der Schlüssel zum Erfolg, dass man gemeinsam sich gemeinsam für Verbesserungen einsetzt und nicht gegeneinander Machtkämpfe austrägt – in der Hoffnung, dass es einen Gewinner geben wird, denn diesen wird es in einem endlos langen Machtkampf niemals geben.

5 Kommentare:

  1. Zeigt sich wieder mal wie wenig der Campusblog mit der Realität zu tun hat.

    "Ausgerechnet bei der aktuellen Lage ist ein starker, kompetenter, mutiger und ehrlicher AStA-Vorsitzender wichtig und unentbehrlich."

    Ja da habt ihr Recht. Die Beschreibung passt bloß überhaupt nicht auf den Kandidaten. Beim Thema Beleidigung und Chaos ein paar Fakten weggelassen und schont ist das RCDS Märchen fertig. Science Fiction at its best.

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  2. Vielen Dank für Ihr Interesse am Campusblog,

    wir sind müde Kommentare zu lesen, die bewusst unwahre Tatsachen im Bezug auf Campusblog und RCDS beschreiben.
    Falls Sie inhaltlich etwas zu sagen haben, bitten wir Sie das zu tun und von Unterstellungen jeglicher Art Abstand zu nehmen.

    Im Gegensatz zu Ihnen wollen wir mal konkret werden:
    Jeder, der auf dieser Sitzung anwesend war, hat den Sachverhalt rund um das Thema Beleidigung mitbekommen.
    Welche "Fakten" wurden denn Ihrer Meinung nach weggelassen?

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    1. Nun, ganz so abwegig ist das ja nicht, wenn man bedenkt, dass der Campusblog von einem RCDS-Menschen betrieben wird. Sicherlich wäre es allerdings korrekter, zu schreiben, es handele sich um ein "konservatives Märchen".

      Doch im Grunde genommen ändert es nichts an der Tatsache, dass Fabian Schmidt weder mutig, noch ehrlich ist.

      Es ist schon bezeichnend, wenn die Rektorin der Universität von Zeit zu Zeit überlegen muss, wer der derzeitige AStA-Vorsitzende ist, obwohl dieser in jeder Dienstberatung drin sitzt. Also scheint er da ja wohl nicht wirklich aufzufallen.

      Jedenfalls gab es Stupisten, Fakultätsratsmitglieder und Senatoren, die einen bleibenden Eindruck beim Rektorat bzw. im Senat hinterlassen haben. Und das waren die, die mutig und ehrlich waren.

      Nur war Fabian Schmidt das genau nicht. Über den Aspekt der Ehrlichkeit mag man sich streiten. Aber mutig?

      Mutig ist nur, wer auch bereit ist, anzuecken. Und so lange ich Fabians politische Arbeit erlebt habe, habe ich immer den Eindruck gehabt, dass er da, wo es nötig gewesen wäre, anzuecken, immer den Schwanz eingezogen hat.

      Und genau das ist eine ganz schlechte Voraussetzung für einen AStA-Vorsitzenden. Denn der muss den Mund aufmachen, muss furchtlos sein. In einem Kreis Kritik zu üben, wo man unter sich ist, kann jeder. Doch in der Dienstberatung gegen eine Front von Professoren zu reden, das kann nicht jeder.

      Und Fabian Schmidt kann genau das überhaupt nicht. Deshalb ist er für dieses Amt nicht geeignet.

      MfG der sub.

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  3. "Daraufhin äußerte Dominik Bernhard seine Meinung, die der anderen Person missfiel."

    Da merkt Jeder das dort was weggelassen wurde. Was war denn seine "Meinung"?

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  4. Er begrüßte es, dass die entsprechende Person nicht antreten wollte.
    Wortlaut: "Ja, zum Glück."
    Was schlussfolgern Sie nun daraus, bzw wie verändert sich nun der Sachverhalt ihres Erachtens?
    Ist dieser Satz nun schon ein hinreichender Grund dafür, jemanden mehrfach zu beleidigen? Dann würden alle Diskussionen im StuPa nur aus Beleidigungen bestehen!

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