Bei
der ersten außerordentlichen Sitzung des StuPas gab es mal wieder Chaos als ständigen
Tagesordnungspunkt. Doch dabei blieb es leider nicht: Manche Stupisten scheinen
auch wenig Respekt vor anderen zu haben. Die einzelnen Sensationen
zusammengefasst:
Wahl des AStA-Vorsitz
Mit
Beginn der konstituierenden StuPa-Sitzung wurde der AStA-Vorsitz nicht besetzt,
da der bisherige AStA-Vorsitzende ins StuPa einzog. Nun wird der AStA-Vorsitz
kommissarisch besetzt. In der konstituierenden Sitzung wurde beschlossen, dass
die Ausschreibungsfrist verkürzt wird, damit die Studierendenschaft wieder
eine(n) AStA-Vorsitzende(n) hat. Fabian Schmidt bewarb sich um die freie Stelle.
Er stellte sich vor und begann Fehler aus der Vergangenheit einzugestehen und
entschuldigte sich. Souverän konnte er auf die Fragen der Stupisten antworten. Außerdem
ist Fabian als AStA-Vorsitzender erfahren und weiß, was er besser machen
könnte. Schließlich appellierte sogar ein AStA-Referent an die Vernunft der
Stupisten und erzählte, dass Fabian ihm auch bei dem Einstieg in sein Referat
geholfen habe. Es war eindeutig, dass die anwesenden AStA-Referenten hinter ihm
standen. Es ist sehr schade und bedauerlich, dass Fabian nicht gewählt wurde.
Jeder Mensch macht mal Fehler, niemand ist vollkommen. Es zeugt von Stärke und
Mut vor zahlreichen Menschen seine Fehler zuzugeben. Das würden nur die
wenigsten tun. Dass die Studierendenschaft keinen AStA-Vorsitz hat, ist
traurig. Ausgerechnet bei der aktuellen Lage ist ein starker, kompetenter,
mutiger und ehrlicher AStA-Vorsitzender wichtig und unentbehrlich. Allem
Anschein nach waren auch hier ideologiebehaftete Gründe ausschlaggebend für
seine Nichtwahl. Man kann nur im Interesse der Studierendenschaft hoffen, dass
auf der nächsten Sitzung ein kompetenter AStA-Vorsitzender (oder auch eine
AStA-Vorsitzende) gewählt wird.
Antrag „Traditionen brechen! StuPa-Wochenende kürzen“
Antragsteller
sind Magdalene Majeed und Jonas Kettermann. Intention ist es, das
StuPa-Wochenende zu kürzen und nach Greifswald in die universitären Räume zu
verlegen. Das StuPa-Wochenende verfolgt den Zweck des gemeinsamen Kennenlernens
und dem Näherbringen der Satzung der Studierendenschaft und GO des StuPas. Schon die erste konstituierende Sitzung des
StuPas dieser Legislatur hat eindeutig gezeigt,
dass zumindest die Wissensakquise von Satzung und GO des StuPas fehlschlug: Stupisten
waren sich nicht einig, bis zu welchem Zeitpunkt Anträge zurückgezogen werden
konnten. Jetzt wird es kein Problem mehr darstellen, da die GO entsprechend
geändert wurde. Nun zurück zum Antrag: Nicht
alle Stupisten schienen diesen Antrag gutzuheißen, es gab viel Gegenwind,
insbesondere aus den Reihen der PARTEI. Philipp Schulz äußerte, dass man sich
als angehender Stupist ruhig auf Kosten er Studierendenschaft amüsieren dürfe. Eine
andere Argumentation gegen die Kürzung und Verlegung nach Greifswald stützte
sich auf der Vorstellung, dass die angehenden Stupisten durch ihre Wahl einer
indirekten Pflicht zur Teilnahme an diesem StuPa-Wochenende unterworfen seien.
Eine indirekte Pflicht zur Teilnahme an diesem StuPa-Wochenende ist ein wenig
weit hergeholt und unhaltbar. Diese „Argumente“ sind jedoch keine Stütze dafür,
das StuPa-Wochenende außerhalb Greifswalds stattfinden zu lassen. Es ist doch
fraglich, warum der Semesterbeitrag der Studierenden erhöht werden soll, wenn
man dieses StuPa-Wochenende nicht mal nach Greifswald verlegen kann, um Kosten
einzusparen. Es ist nicht nur eine Frechheit, sondern auch verantwortungslos
gegenüber der Studierendenschaft, bei der aktuellen Haushaltslage und einer
möglichen Beitragserhöhungen in den kommenden Semestern auf das
StuPa-Wochenende außerhalb Greifswalds zu beharren. Der Antrag zeigt zwar auch
das eigennützige Denken der Mehrheit der Stupisten, allerdings gibt es auch
Stupisten, die noch an andere denken und verantwortungsbewusst handeln – auch
wenn es allem Anschein nach nur die Minderheit ist. Es ist sehr bedauerlich, dass
dieser Antrag nicht angenommen wurde!
Beleidigung und Chaos
Ja,
richtig gelesen. Es fiel auch eine Beleidigung. Jetzt könne man ja sagen, dass
das ja nicht so schlimm sei und vielleicht ein Resultat von Emotionen war.
Allerdings sollte auch trotz Emotionen ein akzeptables Verhalten nicht zu kurz
kommen. Der Sachverhalt: Da auf der konstituierenden Sitzung nicht genügend
Mitglieder in den Haushaltsausschuss gewählt wurden, musste dies auf der ersten
außerordentlichen Sitzung nachgeholt werden. Mehrere Kandidaten wurden
vorgeschlagen, auch jene Person, die die Beleidigung von sich gab. Diese Person
wollte erst nicht kandieren. Daraufhin äußerte Dominik Bernhard seine Meinung,
die der anderen Person missfiel. Letzterer gab seine Verärgerung zum Ausdruck und
betitelte Dominik als „Arschloch“. Glücklicherweise zeigte das Präsidium einen
Sinn für Gerechtigkeit und erteilte einen Ordnungsruf. Wer als Zuhörer (oder
auch Zuschauer) der StuPa-Sitzung folgte, stellte schnell fest, dass viele
durcheinander reden, andere Mitglieder des StuPas werden unterbrochen, vor
allem die sogenannten „Konservativen“ durften nur schwer ausreden, ohne durch
einen Zwischenruf gestört zu werden. Ausgerechnet die, die in der
Öffentlichkeit die Rechte von Minderheiten anpreisen, sind die, die sie mit
Füßen treten.
Vielleicht
wird sich in den kommenden Sitzungen zeigen, dass es neben dem „Ideologiekampf“
im StuPa auch noch etwas wie Humanität und Vernunft gibt. Schließlich ist hier
der Schlüssel zum Erfolg, dass man gemeinsam sich gemeinsam für Verbesserungen
einsetzt und nicht gegeneinander Machtkämpfe austrägt – in der Hoffnung, dass
es einen Gewinner geben wird, denn diesen wird es in einem endlos langen
Machtkampf niemals geben.
Zeigt sich wieder mal wie wenig der Campusblog mit der Realität zu tun hat.
AntwortenLöschen"Ausgerechnet bei der aktuellen Lage ist ein starker, kompetenter, mutiger und ehrlicher AStA-Vorsitzender wichtig und unentbehrlich."
Ja da habt ihr Recht. Die Beschreibung passt bloß überhaupt nicht auf den Kandidaten. Beim Thema Beleidigung und Chaos ein paar Fakten weggelassen und schont ist das RCDS Märchen fertig. Science Fiction at its best.
Vielen Dank für Ihr Interesse am Campusblog,
AntwortenLöschenwir sind müde Kommentare zu lesen, die bewusst unwahre Tatsachen im Bezug auf Campusblog und RCDS beschreiben.
Falls Sie inhaltlich etwas zu sagen haben, bitten wir Sie das zu tun und von Unterstellungen jeglicher Art Abstand zu nehmen.
Im Gegensatz zu Ihnen wollen wir mal konkret werden:
Jeder, der auf dieser Sitzung anwesend war, hat den Sachverhalt rund um das Thema Beleidigung mitbekommen.
Welche "Fakten" wurden denn Ihrer Meinung nach weggelassen?
Nun, ganz so abwegig ist das ja nicht, wenn man bedenkt, dass der Campusblog von einem RCDS-Menschen betrieben wird. Sicherlich wäre es allerdings korrekter, zu schreiben, es handele sich um ein "konservatives Märchen".
LöschenDoch im Grunde genommen ändert es nichts an der Tatsache, dass Fabian Schmidt weder mutig, noch ehrlich ist.
Es ist schon bezeichnend, wenn die Rektorin der Universität von Zeit zu Zeit überlegen muss, wer der derzeitige AStA-Vorsitzende ist, obwohl dieser in jeder Dienstberatung drin sitzt. Also scheint er da ja wohl nicht wirklich aufzufallen.
Jedenfalls gab es Stupisten, Fakultätsratsmitglieder und Senatoren, die einen bleibenden Eindruck beim Rektorat bzw. im Senat hinterlassen haben. Und das waren die, die mutig und ehrlich waren.
Nur war Fabian Schmidt das genau nicht. Über den Aspekt der Ehrlichkeit mag man sich streiten. Aber mutig?
Mutig ist nur, wer auch bereit ist, anzuecken. Und so lange ich Fabians politische Arbeit erlebt habe, habe ich immer den Eindruck gehabt, dass er da, wo es nötig gewesen wäre, anzuecken, immer den Schwanz eingezogen hat.
Und genau das ist eine ganz schlechte Voraussetzung für einen AStA-Vorsitzenden. Denn der muss den Mund aufmachen, muss furchtlos sein. In einem Kreis Kritik zu üben, wo man unter sich ist, kann jeder. Doch in der Dienstberatung gegen eine Front von Professoren zu reden, das kann nicht jeder.
Und Fabian Schmidt kann genau das überhaupt nicht. Deshalb ist er für dieses Amt nicht geeignet.
MfG der sub.
"Daraufhin äußerte Dominik Bernhard seine Meinung, die der anderen Person missfiel."
AntwortenLöschenDa merkt Jeder das dort was weggelassen wurde. Was war denn seine "Meinung"?
Er begrüßte es, dass die entsprechende Person nicht antreten wollte.
AntwortenLöschenWortlaut: "Ja, zum Glück."
Was schlussfolgern Sie nun daraus, bzw wie verändert sich nun der Sachverhalt ihres Erachtens?
Ist dieser Satz nun schon ein hinreichender Grund dafür, jemanden mehrfach zu beleidigen? Dann würden alle Diskussionen im StuPa nur aus Beleidigungen bestehen!